Luftdichtheit - die entscheidende Größe für die Wärmedämmung


Die Wirkung aller Wärmedämmungen beruht auf den Lufteinschlüssen (Luftporen bzw. Luftkammern) im Dämmmaterial (Zelluloseflocken, Kork, Woll- /Mineralfaser oder andere Materialien).

Voraussetzung für die dämmende Wirkung der Lufteinschlüsse ist deren Unbeweglichkeit. Findet eine Luftbewegung innerhalb der Poren oder Kammern statt, führt dies zu einer starken Reduzierung der Dämmwirkung. Deshalb ist bei einer optimalen Dämmkonstruktion der Dämmstoff allseitig abgeschlossen.

Ähnlich dem Tragen eines dicken Pullovers: Kommt ein kalter Wind auf, wird die wärmende Wirkung des Pullovers spürbar reduziert. Trägt man über dem Pullover eine dünne Windjacke und schützt diese den Pullover vor Luftbewegungen, wird die wärmende Wirkung wieder erreicht.

Vermeidung von Wärmeverlust

Ein Beispiel: Bei einer Dämmfläche von 1 m² und einer Dämmschicht von 14 cm, bewirkt eine Fuge von 1 mm Breite in der raumseitigen Luftdichtung (bei Normalklima und einer geringen Luftdruckdifferenz) einen 4,8 mal höheren Wärmeverlust über diese Fuge als über die gesamte Dämmfläche. Die Folge? Der für die Konstruktion errechnete k-Wert stimmt nicht mehr. Randbedingungen:
Innentemperaturen:
+20 °C
Außentemperaturen:
-10°C
Druckdifferenz:
20 Pa (= Windstärke 2-3)
(Messung: Institut für Bauphysik, Stuttgart,
Quelle: DBZ 12/89, Seite 1639ff)

Luftdichtungsbahn und Dampfbremse aus Natur- und Recyclingzellulose  sind feuchtvariabel. Sie werden luftdicht verklebt, so dass keine Kältebrücken entstehen können

Die Luftdichtungsbahnen sind auf Rollen in verschiedenen Größen und Ausführungen lieferbar. 

 

Wichtigste Kundenvorteile

  • fugenlose Verarbeitung = keine Kältebrücken
  • einfache Handhebung, ähnlich dem Tapezieren
  • diffusionsoffen, atmungsaktiv, umweltschonend

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